• Barbies Scheidung...

    Ein Mann kommt ziemlich spät von der Arbeit nach Hause, als ihm plötzlich einfällt, dass seine Tochter Geburtstag hat. Also stürmt er schnell noch in ein Spielzeuggeschäft, schaut sich kurz um und sagt zur Verkäuferin: "Ich hätte gerne eine Barbie-Puppe."

    Die Verkäuferin fragt, welche es denn sein soll: "Wir haben:
    1) 'Barbie geht einkaufen' für 19,95 €,
    2) 'Barbie geht an den Strand' für 19,95 €,
    3) 'Barbie geht zum Opernball' für 19,95 €,
    4) 'Barbie fährt in den Urlaub' für 19,95 € und
    5) 'Barbie ist geschieden' für 395,00 €

    "Was soll denn das"?, fragt der Mann, "Alle Barbies kosten 19,95 €, nur 'Barbie ist geschieden' kostet 395,00 €?"

    "Ja", sagt die Verkäuferin, "bei 'Barbie ist geschieden' ist ja auch noch 'Ken's Haus', 'Ken's Boot', 'Ken's Auto' und 'Ken's Motorrad' dabei."

  • Leserbrief zu den enttäuschten Aussagen über die geringe Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl

    Als „aktiver Nichtwähler“ muß ich mich nach den enttäuschten Reaktionen aus verschiedenen Richtungen in der Presse doch einmal zu Wort melden:
    Zu Anfang, als Jungwähler, wählte ich noch aus Überzeugung. Je mehr ich mich dann „ins richtige Leben“ begab und auch mit der Politik befasste, sah ich mehr und mehr nur noch die Wahl zwischen dem größeren und dem kleineren Übel und wählte das in meinen Augen kleinere Übel.
    Dann kam ein gravierender Einschnitt in mein Leben: Meine damalige Frau fing ein Verhältnis an und reichte die Scheidung ein. In den begleitenden Streitigkeiten verlor ich jegliche Illusionen über deutsche Rechtsprechung und deutsche Politik: Wenn in einem Staat das Wohl der Kinder nur an der Höhe des Unterhalts gemessen wird, eine Mutter ungestraft dem Vater die Kinder entziehen darf, wem soll ich da noch vertrauen?
    Die letzten drei Bundestagswahlen hatten für mich noch immer höhere Kosten bei nicht gleich ziehendem Einkommen zur Folge. Wie oft haben die Politiker sich seither ihre Diäten erhöht?
    Bundespräsident Horst Köhler, den ich im großen und Ganzen sehr schätze, rief am Tag vor der Wahl nochmals zum Urnengang auf, mit derm Argument, wer nicht wähle, habe niemanden, der seine Interessen im Bundestag vertrete. Sorry, Herr Bundespräsident, den hätte ich auch durch eine Wahl nicht gehabt!
    Mein Problem mit der Politik und ihren Vertretern ist, daß sie sich viel zu weit von den wirklichen Problemen der Bevölkerung in Deutschland entfernt hat. Sollte ich irgendeine Partei oder deren Vertreter kennenlernen, die sich wirklich für meine Probleme interessiert und nicht nur vor den Wahlen für meine Stimme – ich würde wieder wählen gehen. So bleibt mir nur, meine Unzufriedenheit dadurch zu demonstrieren, daß ich nicht wählen gehe. Und damit bin ich inzwischen wohl nicht alleine.
    Angeblich erschüttert die schlechte Wahlbeteiligung die Politiker. Fragt sich nur wie lange. Wenn irgendeiner der Politikfunktionäre wirklich am Volk und an Antworten auch und vor allem langfristig interessiert ist: Ich stehe zur Verfügung.

  • Wahlen

    Da sagte doch der Köhler, wer nicht wählen gehe, habe nachher niemanden, der seine Interessen im Bundestag vertrete. Blödes Argument. Ich wüßte nicht, wer in den letzten Jahren meine Interessen vertreten hätte. Oder gibt es einen Politiker, der die Interessen entrechteter Väter und ausgebeuteter Steuerzahler vertritt?

    Naja. So oder so: Euch allen einen schönen Sonntag! Denen die wählen gehen, viel Spaß. Mich werdet Ihr nicht im Wahllokal finden!

  • Die Qual der Wahl...

    Jaja, die Zeit verrinnt. Und seit den Wahlen fürs Europaparlament sind auch schon ein paar Wochen vergangen. Natürlich war ich NICHT wählen. Wen hätte ich denn wählen sollen? Außerdem hatte ich am Wahlsonntag gar keine Zeit, wählen zu gehen. OK, Zeit hat man nicht - man nimmt sie sich. Also richtig ausgedrückt: Ich hatte an diesem Tag andere Prioritäten.

    Es ist ja schon witzig, wie weitsichtig die Politiker sind, die die Zukunft Europas bestimmen sollen: Ein paar Tage vor der Wahl kamen sie auf den Gedanken, daß nach der Wahl Europapolitik tranparenter gemacht werden müsse, um für die nächste Wahl mehr Wähler zu aktivieren... Da erübrigt sich doch jeder weitere Kommentar.

    Und dann waren da noch die SPD-Politiker, die jeden Nichtwähler zu 50,- Euro Strafe verdonnern wollten. Da habe ich einen konstruktiven Gegenvorschlag: Unseren überbezahlten Sesselpupsern in Berlin sollten für jeden Nichtwähler 50,- Euro abgezogen werden. Schließlich ist das Wort "Politikverdrossenheit" nicht nur einfach so entstanden sondern hat einen Ursprung...

    Ach ja: Und bitte keine Kommentare auf diesen Beitrag aus der anarchistischen Ecke! Ich plane derzeit keine Revolution und werde mich auch an keiner beteiligen. Dafür taugt auch ein Blog-Forum nicht. Im richtigen Leben engagiere ich mich dafür, daß es den Menschen in meiner Umgebung besser geht. Das ist auch viel spannender als Politik!

  • Wahlversprechen

    Angela Merkel ist überfahren worden und kommt direkt in den Himmel. Dort
    trifft Sie den Engel Gabriel. Der Engel spricht Angela Merkel an und sagt
    ihr: "Wir werden dir die Wahl geben: einen Tag wirst du in der Hölle sein
    und einen Tag im Paradies. Dann kannst du dir auswählen, wohin du willst."
    Gabriel bringt Angela Merkel in den Fahrstuhl und sie fahren bis zur Hölle.
    Angela Merkel geht rein und sieht alle Ihre Freundinnen und Freunde, diese
    begrüßen Sie, spielen Golf, sitzen am Schwimmbad, im Restaurant, die Leute
    essen, trinken, hören Musik, spielen Karten und auch der Satan sitzt und
    lacht mit ihnen, abends Tanzerei, man amüsiert sich.
    Am nächsten Tag kommt Gabriel und sie gehen wieder rauf ins Paradies. Dort
    sieht Sie die Leute wie sie auf weißen Wolken sitzen, sie hören Musik, alles
    ist ruhig und gemütlich.
    Einen Tag später kommt Gabriel und fragt: "Hast Du Dich entschlossen?"
    Angela Merkel sagt: "Ja. Obwohl es im Paradies angenehm ist, will ich in die
    Hölle, dort tut sich was."
    Gabriel nimmt Sie wieder mit nach unten, klopft auf die Tür und in einer
    Sekunde ziehen zwei Hände Angela Merkel rein. Sie sieht eine Wüste, sehr
    heiß, Ihre Freundinnen und Freunde tragen zerrissene Kleidung und sammeln
    Mist. Der Satan kommt, gibt ihr eine Tüte und sagt ihr, sie solle Mist
    sammeln. "Was ist mit dem Schwimmbad, mit dem Restaurant, mit der Musik
    passiert?" fragt Angela Merkel.
    Darauf antwortet Satan: "Angie, altes Haus. Gestern war vor der Wahl - heute
    ist nach der Wahl."

  • Zu negativ?

    Nur mal so ein kleines Zwischen-Statement: Ich "mißbrauche" diesen Blog in erster Linie, um meinen Frust bzw. meine Resignation in Sachen Politik abzulassen. Eigentlich bin ich eher ein positiv denkender und handelnder Mensch. Also: Wer mich schon kennt, wird hier vermutlich eine ganz neues Bild von mir erhalten.
    Also: Nicht erschrecken! :-)

  • Superwahljahr...

    Zeigt mir einen Politiker, dem es um sein Volk geht und nicht um sein Geld und ich wähle ihn (oder sie)! - Auch in diesem Jahr wird man mich wohl vergeblich in einem Wahllokal finden... Schade eigentlich.

  • Postbank

    Heute höre ich, die Funktionäre der Postbank gönnen sich eine fette Prämie, obwohl sie ein Minus von fast einer Milliarde Euro produziert haben. Naja, wen wunderts? Die Postbank wirbt ja schon konsequent mit dem Slogan "unterm Strich zähl ich".

  • Staatssekretäre

    Eigentlich habe ich nichts gegen Staatssekretäre - außer vielleicht, daß sie gut von meinen Steuern leben. Den finde ich trotzdem ganz witzig: Vorstellungsgespräche zur Einstellung eines Beamten: "An welche Position hätten Sie denn gedacht?" - "Beamteter Staatssekretär!" - "Sind Sie verrückt?" - "Nein, ist das Bedingung?"

  • Liebe Frau Bundeskanzlerin...

    ...ich nehme Bezug auf Ihre Silvesteransprache. Ihre Worte sind kursiv geschrieben, meine Anmerkungen dazu in fetten Lettern.


    der Jahreswechsel ist die Zeit, einmal Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Was war Ihnen in diesem Jahr wichtig? …

    Mein Überleben in einem Staat, der hohe Steuern verlangt und nicht genug gegen die Teuerungsrate unternimmt.
    Oder sich einfach nur kurz bewusst zu machen, welch großes Glück es für uns ist, in Frieden und Sicherheit zu leben? Viele andere, zum Beispiel die Menschen im Nahen Osten, gäben viel dafür. … Was immer die Bundesregierung dazu an Unterstützung geben kann, das wird sie tun.
    In Form von Waffenlieferungen?
    Gemessen an den Sorgen der Opfer von Kriegen und Gewalt muten unsere Probleme in Deutschland vergleichsweise gering an. … Vieles von dem, was 2008 wichtig war, bleibt es auch 2009. Das ist im eigenen Leben genauso wie in der Politik.
    Richtig: Auch 2009 werden geldgierige und machtbesessene Politiker das deutsche Volk ausbluten lassen und Funktionäre der Politik Steuergelder sinnlos verprassen.
    Auch die Sozialversicherungen sind stabiler geworden ... Die Familien wurden gestärkt…
    Deshalb erhöht sich ja auch für alle gesetzlich Versicherten ihr Versicherungsbeitrag maßgeblich um mindestens 1,5 % und ist die Geburtenrate weiterhin rückläufig. Wer kann sich heute noch Kinder leisten?
    Deutschland ist Integrationsland und wird für immer mehr Migrantinnen und Migranten Heimat.
    Sie verwenden den Begriff „Heimat“ schon sehr leichtfertig. Diese Menschen wohnen hier. Heimat hat für mich etwas mit Verwurzelung zu tun.
    Das alles sind gute Gründe für Zuversicht. Das alles sind Gründe, auf Deutschlands Kraft und Stärken zu vertrauen. Vertrauen auf das, was wir können, ist gerade jetzt wichtig.
    Ich weiß, was ich kann. Das bringt mir aber nur bedingt was, wenn die Politik mir kaum die Luft zum atmen läßt.
    Denn die weltweite Krise berührt auch Deutschland. Finanzielle Exzesse ohne soziales Verantwortungsbewusstsein, das Verlieren von Maß und Mitte mancher Banker und Manager – wahrlich nicht aller, aber mancher – das hat die Welt in diese Krise geführt. Die Welt hat über ihre Verhältnisse gelebt.
    Sie kennen das Sprichwort: „Ein jeder kehr’ vor seinem eigenen Tor, da hat er genügend Dreck davor!“? Ersetzen Sie im vorigen Abschnitt „Banker und Manager“ durch „Politiker“ und er behält den vollen Wahrheitsgehalt!
    … Der Staat ist der Hüter der wirtschaftlichen und sozialen Ordnung. … Das sind die Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft. Sie gelten bei uns, aber das reicht nicht.
    Fragt sich nur, für wen die gelten. Sollte „der Hüter der wirtschaftlichen und sozialen Ordnung da nicht als Vorbild fungieren?
    … Und das ist die Chance, die in dieser Krise steckt, die Chance für internationale Regeln, die sich an den Prinzipien der sozialen Marktwirtschaft orientieren. Ich werde nicht locker lassen, bis wir solche Regeln erreicht haben.
    Wie gesagt: Es ist eine anerkanntes pädagogisches Prinzip, daß man am besten durch Vorbildfunktion Wissen vermittelt.
    … diese Krise kann nur weltweit gelöst werden, aber natürlich leisten wir einen wichtigen Beitrag dazu.
    Wie sieht dieser Beitrag aus? Subventionierung unfähigen Managements? Millionenzahlungen in die EU und andere leere Kassen?
    …Denn es ist Ihr Geld, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, das Geld der Steuerzahler, für das wir in der Politik Verantwortung tragen.
    Entschuldigung, daß ich jetzt lache. Richtig ist: „Für das wir Politiker immer Verwendung finden.“
    … Deshalb müssen wir zuallererst sicherstellen, dass unsere Betriebe Zugang zu den notwendigen Krediten haben. Der Staat muss hier einspringen, wenn die Banken ihre Aufgaben nicht erfüllen.
    Klar. Schließlich sollen die Topmanager, die versagt haben, weiterhin ihre horrenden Gehälter einstreichen können! Oder gilt diese großspurige Zusage auch für kleine und mittelständige Betriebe, die erst Recht Probleme haben, Kredite zu erhalten?
    Darüber hinaus werden wir zusätzliche Mittel in Zukunftsinvestitionen stecken. Wir werden Straßen und Schienen ausbauen, ….
    Ich bin begeistert! Seit wieviel Jahrzehnten mahnt der ADAC das marode deutsche Straßennetz an?
    … Und wo immer es im Blick auf die nächste Generation verantwortbar ist, werden wir alle, die Steuern und Abgaben zahlen, entlasten.
    Darauf warten die angesprochenen Personen schon lange. Wir glauben es, wenn diese angebliche Entlastung tatsächlich ankommt!
    Das alles stärkt unser Land. Wir handeln schnell und wir denken dabei an die kommenden Generationen. Das ist der Geist, mit dem Deutschland das Jahr 2009 meistern wird.
    „Schnell“ ist in der Politik natürlich ein relativer Begriff. Oder sollten die Gedanken an die kommenden Generationen nur den Kindern der Politiker gelten? Das würde jetzt wieder Sinn machen. Meiner Tochter konnte ich jedenfalls das Abitur nicht ermöglichen, weil die deutschen Unterhaltsgesetze die Ex-Frauen bevorzugen!
    … Ich habe die wichtigsten Gruppen aus der Wissenschaft, der Wirtschaft, den Banken, den Gewerkschaften, den Bundesländern und den Kommunen zusammengerufen und mit ihnen beraten…
    Sind bei diesen „wichtigen Gruppen“ auch Praktiker dabei, die mit dem Begriff „Arbeit“ auch praktische Tätigkeiten verbinden? Oder sind diese Experten nur aus studierten Menschen zusammengesetzt, die Schwierigkeiten hätten, einen Hammer von einem Schraubendreher zu unterscheiden und noch nie einen „Arbeiter“ aus der Nähe gesehen haben?
    … Auch wenn das kommende Jahr ein Superwahljahr … wird …
    Da werden Sie mich sicher nicht an der Wahlurne sehen. Denn ich habe mir das Motto gesteckt: „Zeigt mir einen Politiker, dem es um sein Volk geht und nicht um sein Geld - und ich wähle ihn!“
    … 2009 feiern wir den 60. Geburtstag der Bundesrepublik und mit dem Grundgesetz die freiheitlichste und gerechteste Ordnung, die Deutschland je hatte.
    Das mag zwar stimmen, relativiert sich aber bei der deutschen geschichtlichen Vergangenheit…
    … Vor 20 Jahren stand unser Land vor der Aufgabe, die Folgen der sozialistischen Planwirtschaft zu beseitigen. Auch wenn ohne Zweifel noch viel zu tun bleibt, so sind wir alles in allem doch ein gewaltiges Stück voran gekommen.
    …und können 2010 dann 20 Jahre „Solidaritätszuschlag“ feiern! Dabei hatte der Kanzler damals großspurig behauptet, der Aufbau Ost würde den Steuerzahler nicht belasten!
    … Wir können uns viel zutrauen und gemeinsam noch mehr erreichen. Ich bin überzeugt davon: Wenn sich auch im kommenden Jahr jeder an seiner Stelle für etwas einsetzt, das für ihn in diesem Land besonders liebens- oder lebenswert ist, dann wird es uns allen noch besser gehen.
    Was wird der Beitrag der Politik sein? Aber das beantwortet sich von alleine: Was ist für einen Politiker an unserem Land liebenswert? Natürlich: Die Diäten! Da zeigen sie auch stets vollen Einsatz und es geht ihnen auch immer besser!
    … ich wünsche Ihnen, dass Sie alles in allem mit Dankbarkeit auf das vergangene Jahr zurücksehen können. All denen, die in diesem Jahr mit Sorgen und mit Trauer leben mussten, wünsche ich Trost und Kraft, um den Beginn des neuen Jahres mit neuer Zuversicht begehen zu können.
    Ja, ich bin dankbar, daß ich überlebt habe und sehr zuversichtlich: Ich werde weiter Ausbeutung durch den Staat erdulden, ich werde für meine Kinder Unterhalt bezahlen, sie aber nicht sehen dürfen, weil der Staat das Wohl der Kinder am Geld festmacht. Und ich werde weiter tatenlos zusehen müssen, wie das Geld für das ich hart arbeite, von der Politik sinnlos verpraßt wird.

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